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Neuentdeckung zum Schumann-Jahr!
Robert Schumann
Ahnung - Albumblatt für Klavier
UT 50271
Vor ca. drei Jahren fand sich in der Leopold-Sophien-Bibliothek in Überlingen ein bislang unbekanntes Manuskript eines Albumblattes für Klavier von Robert Schumann. Das "Ahnung" überschriebene kleine Klavierstück hatte Klara Schumann dem mit ihr befreundeten Lithographen und Schriftsteller Julius Allgeyer geschenkt und zugeeignet. In der Wiener Urtext Edition erscheint dieses kleine Werk im Vorfeld des Schumann-Jahres 2010 zum ersten Mal im Druck. Eine Abbildung des wieder entdeckten Schumannschen Autographs ist in die Ausgabe integriert. Musikalisch bereichert das Werk das romantische Klavierrepertoire um ein ausdrucksvolles, relativ leicht zu spielendes Stück.
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Haydns Klaviersonaten
Joseph Haydn
Sämtliche Klaviersonaten Bd. 1+2
UT 50256 / 50257
Als Christa Landon ihre Ausgabe von Joseph Haydns Klaviersonaten erstmals im Druck vorlegte, stand das Sonatenschaffen Haydns noch ganz im Schatten der Werke Mozarts und Beethovens. Inzwischen haben Haydns Sonaten längst die Nische des Klavierunterrichts verlassen und wieder Eingang in den Konzertsaal gefunden; hieran hat Landons Ausgabe maßgeblich Anteil gehabt. Das Haydn-Jubiläum 2009 bildet willkommenen Anlass zu einer gründlichen Revision dieser „legendären“ Edition, denn in mehr als vierzig Jahren sind neue Quellen zu Tage getreten und Echtheitsfragen neu geklärt worden; nicht zuletzt haben sich die Editionsprinzipien für Musik des 18. Jahrhunderts deutlich gewandelt. Die Neuausgabe umfasst sämtliche Werke der bisherigen Wiener Urtext-Ausgabe, dazu die noch von Landon ausgeschiedene Sonate Hob. XVI:16 sowie eine erst vor wenigen Jahren in Bozen wiederentdeckte Joseph Haydn zugeschriebene Sonate in F-Dur. Die Neuausgabe ist ebenfalls auf 4 Bände aufgeteilt, deren Inhalt mit den Bänden der Vorgängerausgabe jeweils kompatibel ist. Die Bände 1 und 2 enthalten die frühen Sonaten. In den Interpretationshinweisen erläutert Robert D. Levin wesentliche Aspekte zu Haydns Aufführungspraxis.
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Zum Haydn-Jahr!
Maurice Ravel
Menuet sur le nom d'Haydn
UT 50265
Maurice Ravel schrieb sein "Menuet sur le nom d'Haydn" im September 1909, um an den hundert Jahre zuvor, am
31. Mai 1809, verstorbenen Wiener Klassiker zu erinnern. Veröffentlicht wurde das Stück erstmals im Zusammenhang einer "Hommage à Joseph Haydn" in der Revue musicale, an der sich mehrere Zeitgenossen Ravels beteiligten. Kurz darauf erschien die noch heute gebräuchliche Originalausgabe. Der Vergleich mit dem in französischem Privatbesitz befindlichen Autograph des Komponisten zeigt deutlich die Fehlerhaftigkeit und Unzulänglichkeit der beiden Erstdrucke, so dass in der vorliegenden kritischen Neuausgabe Ravels musikalische Intentionen erstmals ungeschmälert veröffentlicht werden können.
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Robert Schumanns Werke für Klavier zu vier Händen jetzt komplett Nach Band 1 jetzt auch Band 2 lieferbar
Robert Schumann
Werke für Klavier zu vier Händen Band 2
UT 50079
Obwohl Robert Schumann leidenschaftlich gerne vierhändig spielte, schrieb er nur wenige Klavierwerke zu vier Händen. Die 1848 entstandenen Bilder aus Osten op. 66 gehörten bis ins 20. Jahrhundert zu den bekanntesten und am häufigsten gespielten Werken der vierhändigen Literatur. Aber schon die Polonaisen op. III (!) des 18-jährigen, die dem Vorbild Franz Schuberts folgen und es an harmonischer Kühnheit und klanglicher Raffinesse übertreffen, zeigen den Autodidakten Schumann auf dem Weg zu einem eigenen Stil. Nach Band 1, der die leichteren, für musikpädagogische Zwecke komponierten Opera enthält, umfasst Band 2 nun neben den beiden oben genannten Werken, die reizvollen, aber kaum bekannten Ballszenen op. 109. Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition, die auf dem Notentext der Neuen Schumann Gesamtausgabe (hrsg. von Joachim Draheim und Bernhard Appel) beruht, bietet erstmals einen zuverlässigen Urtext nach den Quellen, was besonders für die bisher nur unzulänglich edierten 8 Polonaisen gilt. Als Anhang erscheinen die von dem Komponisten und späteren Schumann-Forscher Friedrich Gustav Jansen bearbeiteten beliebten Fantasiestücke op. 73 (ursprünglich für Klarinette und Klavier). Das 1851 publizierte Arrangement ist noch von Schumann selbst durchgesehen und damit autorisiert worden.
Band 1 (UT 50078) enthält:
12 Stücke für kleine und große Kinder op. 85 Klavierstück zu vier Händen op. 85 Anh. Kinderball op. 130
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