Franz Liszt

Franz Liszts musikalische Technik

„Spielt, wie Ihr es fühlet…“ Franz Liszt legte bei seinen Schülern ebenso großen Wert auf das gründliche Erarbeiten technischer Fertigkeiten wie auf das Erfassen von Ausdruck und Gehalt der Musik. Dabei gehörten Tonleitern und Arpeggien ebenso zum täglichen Pensum wie Akkord- und Einzeltonrepetitionen oder Trillerübungen.

Um die technischen Schwierigkeiten in allen Ausdrucksmöglichkeiten bewältigen zu können, bestand er auf einer dynamisch differenzierten Gestaltung aller Übungen.

„Er will nicht, dass man mechanisch übe, sondern dass die Seele immer nach Ausdruck suche und dass alle diese Schattierungen, die die wahre Palette des Musikers ausmachen, vollendet und gewohnheitsmäßig der Hand zu eigen seien ...“  (Auguste Boissier)

Waren diese Grundlagen gegeben, ging es an die Erschließung des musikalischen Charakters. Dazu zog Liszt gerne literarische Vergleiche heran, wie etwa Dantes „Göttliche Komödie“ oder Oden von Victor Hugo.

Franz Liszt 12 Etüden

Viele dieser Aspekte finden sich bereits in Liszts Etüden op. 1. Dabei – und dies macht sie so wertvoll – achtet Liszt darauf, die Spielfiguren nicht formelhaft beizubehalten, sondern innerhalb einer jeden Etüde abzuwechseln, um Verkrampfungen der Hand vorzubeugen. Vollendet durch ein musikalisch expressives Spiel bieten diese Jugendetüden einen exzellenten Einstieg in das Klavierwerk Liszts und seiner Zeit.

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Bei dieser Etüdensammlung aus dem Jahre 1826 handelt es sich nicht nur um das bedeutendste Jugendwerk Franz Liszts, sondern auch um die Frühfassung der Etudes d'execution transcendante, welche aufschlussreiche Einblicke in Liszts pianistische und kompositorische Entwicklung gestattet.

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Etudes d'execution transcendante
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