Frédéric Chopin

Frédéric Chopins individuelles Klavierspiel

Als gefeierter Pianist scharte Frédéric Chopin eine stattliche Zahl von Schülern um sich. Besonderen Wert legte er auf die Entwicklung eines individuellen Klavierspiels

Selten wurde die Ausbildung individueller künstlerischer Anlagen so selbstverständlich auf den Punkt gebracht. Im Anspruch, Empfindungen durch das Klavier auszudrücken, verstand Chopin die Musik als Sprache und bestand auf einer entsprechenden Spielweise. Oft gebrauchte er die Wendung „dire un morceau de musique“ („die Musik sprechen lassen“). Voraussetzung dafür war Chopins unkonventionelle Schulung der Finger.

Chopin versuchte nicht die natürliche Ungleichheit der Finger zu beheben, sondern erkannte die Eigenheit eines jeden Fingers als Quelle immenser Klangvielfalt. So schätzte er den Daumen als „stärksten und freiesten Finger“, den Zeigefinger als „wichtigste Stütze“, den Mittelfinger als „großen Sänger“ und den Ringfinger als „seinen schlimmsten Feind“.  Da der Ringfinger wie "ein siamesischer Zwilling" an den Mittelfinger gebunden ist, versuchte er die Fingerfolge 3-4-3 in schnellen Passagen möglichst zu vermeiden.

Die im Sinne eines gefühlvollen Anschlages notwendige lockere Handhaltung erklärt Chopins Vorliebe für schwarze Tasten. Sie ermöglicht den längeren Mittelfingern eine angenehme Position als Voraussetzung für ein ebenso virtuoses wie expressives Spiel. Diese Charakteristik etablierte selbst die Etüde im Konzertsaal.

Sämtliche Etüden op. 10, op. 25 und Trois Nouvelles Etudes

Frédéric Chopin
Sämtliche Etüden op. 10, op. 25 und Trois Nouvelles Etudes

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